Die Erfolgsgeschichte -
Hessens Nummer 1 wird 100
Die Gründung der Feuerwehrkasse 1911
Der Frankfurter Branddirektor Johannes Schänker gründete am 2. Januar 1911 die Freie Arzt- und Medizinkasse - FAMK.
"Eine Kasse mit dem Zweck, den Angehörigen der Berufsfeuerwehr im Krankheitsfall eine Beihilfe zu den Kosten zu gewähren." Der ebenso visionäre wie streitbare Branddirektor war bis 1931 Vorsitzender des Vereins und hat dessen Geschicke maßgeblich beeinflusst.
In seiner Amteszeit wurden grundlegende Beziehungen zu verschiedenen Berufsverbänden geknüpft. Exemplarisch hierfür stehen die 1922 geschlossenen Verträge mit den Vorgängern der Kassenärztlichen bzw. - zahnärztlichen Vereinigung. Mit ihnen sicherte der Verein seine Mitgliedern die medizinisch notwendige Versorgung zu einem fairen Behandlungspreis. Gleichzeitig konnten so gleiche Leistungs- und Erstattungsvoraussetzungen für alle Mitglieder etabliert werden.
Diese Verträge existieren noch heute. Sie bilden einen wesentlichen Bestandteil unserer Leistungstarife, in denen wir Versicherungsleistungen und Beihilfeforderungen kombinieren.
Dieses Modell ist einzigartig ein Deutschland, es folgt einem einfachen Gedanken: Die Kunden der FAMK - unsere Mitglieder - so weit wie möglich von Bürokratie zu entlasten. Aus diesem Grund zahlen wir gemeinsam mit der Versicherungsleistung die vorfinanzierte Beihilfe aus - Versicherungsleistung und Beihilfeforderung aus einer Hand. Unbürokratisch und verlässlich, das ist seit 100 Jahren unser Markenzeichen.
Die FAMK ist und bleibt den zentralen Gedanken und Grundsätzen der Gründungszeit verpflichtet. Das gilt insbesondere für den Grundsatz der Gegenseitigkeit: Damals wie heute hat der Verein den Zweck, seinen Mitgliedern nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit Versicherungsschutz gegen die Folgen von Krankheiten und Unfällen nach Maßgabe der Allgemeinen Versicherungsbedingungen und Tarife zu gewähren.