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Kommunale Verwaltung

Entscheidungen für alle Lebensbereiche

Als Beamte der Kommunalverwaltungen sind Sie bei der Gemeinde, in Verbänden und Kommunen im gehobenen Dienst tätig und bereiten Entscheidungsgrundlagen vor oder setzen Rechtsvorschriften um. Das Aufgabengebiet ist breit gefächert und betrifft vom Bau und Unterhalt öffentlicher Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern oder der Erschließung von Wohngebieten alle Lebensbereiche der Bürger Hessens.

Als Kommunalbeamte arbeiten Sie an allen wichtigen Entscheidungen mit. Neben den sachlichen Aufgaben geht es aber auch um Leitungs- und Führungspositionen bei denen eigenverantwortlich Probleme der Verwaltungsorganisation zu lösen sind.

Grundlage für die anspruchsvolle Tätigkeit ist dreijähriges duales Studium im gehobenen nicht-technischen Dienst der Verwaltung bestehend aus einem hohen Praxisanteil und mehrwöchigen Theorieblöcken. Es ist gleichzusetzen mit dem „Vorbereitungsdienst“ in anderen Beamtenlaufbahnen.

Wichtige Versicherungsbausteine für Kommunalbeamte im Überblick

Krankheitskosten privat absichern

Als Beamter im gehobenen öffentlichen Dienst ist die private Krankenversicherung für Sie besonders attraktiv, denn:

  • im Vergleich zum gesetzlich Versicherten erhalten Sie durch den Dienstherren die Beihilfe zu den Krankheitskosten.
  • Sie behalten die einmal gewählten Leistungen während Ihrer gesamten Versicherungsdauer.
  • steigt Ihr Gehalt, bedeutet dies (im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse) nicht automatisch höhere Beiträge.

Ein zusätzlicher Pluspunkt: Als privat Versicherter bei der FAMK übernehmen wir die komplette Beihilfeabwicklung mit Ihrem Dienstherren. Das heißt, wenn es um Ihre Anträge geht, können Sie sich entspannt zurücklehnen - wir erledigen das für Sie. 

Als Pensionär den Lebensstandard erhalten

Die Höhe Ihrer späteren Pensionsansprüche hängt von zwei Faktoren ab:

  • der Höhe der Bezüge der letzten beiden Jahre vor dem Ruhestand
  • der kompletten Anzahl der geleisteten Dienstjahre

Den vollen Satz erhalten Sie allerdings erst nach 40 Dienstjahren (Anzahl der Dienstjahre x Berechnungsfaktor).

Bei einer Teilzeitstelle oder wenn Sie früher in den Ruhestand gehen möchten, fällt die Pension entsprechend geringer aus.

Die Erfahrung zeigt, dass zwischen der späteren Pension und dem monatlichem Einkommen der aktiven Dienstzeit teilweise eine erhebliche Lücke entsteht - die vielzitierte Versorgungslücke.

Eine zusätzliche private Altersvorsorge hat hier nicht nur steuerliche Vorteile.

Familienvater mit Kindern und Hund

Private Krankenversicherung

Paar läuft gemeinsam am Stand

Pflegepflichtversicherung

Frau sitzt in Büro mit großen Fenstern

Altersvorsorge

Berufsunfähigkeit vs. Dienstunfähigkeit?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hilft Ihnen bei einer Dienstunfähigkeit nicht weiter. Denn bei der Berufsunfähigkeitsversicherung gilt die sogenannte Verweisung. Über diese Klausel wird geregelt, ab welchem Zeitpunkt Sie wirklich ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Bei den meisten Erkrankungen ist dies aber, zumindest stundenweise, noch möglich.

Das bedeutet, dass Sie möglicherweise auf einer anderen Stelle stundenweise oder auch halbtags arbeiten können und schon existiert kein Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente. Da eine reduzierte Stundenzahl meist mit reduziertem Sold einher geht, sinkt ihr Einkommen und damit auch ein eventueller Pensionsanspruch.

Ein Dilemma, dass Sie mit dem Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung lösen. Denn für diese gilt die Entscheidung des Dienstherren und es existiert auch die Möglichkeit eine Teildienstunfähigkeit berenten zu lassen.

Regressforderungen des Dienstherren

Nach § 75 BBG und § 48 BeamtStG kann eine Haftungsverpflichtung gegenüber Ihrem Dienstherren entstehen, nämlich dann, wenn Sie vorsätzlich oder grob fahrlässig handeln. Das bedeutet, wenn im Rahmen Ihrer Tätigkeit ein Schaden absichtlich herbeigeführt oder Sie sicher damit rechnen konnten, dass der Schaden eintritt. Was unter "Absicht" oder "sicher damit rechnen können" verstanden wird, lässt sich oft nur gerichtlich klären.

Wichtig ist: In diesen Fällen kann Ihr Dienstherr Sie in Regress nehmen und je nachdem um was genau es geht, kann das sehr teuer werden. Verlieren Sie beispielsweise eine Code Karte kann der notwendige Austausch eines Schließsystems schon ein paar Tausend Euro kosten. Die kombinierte Privat- und Amtshaftpflichtversicherung übernimmt nicht nur berechtigte Forderungen von Dritten, sondern unterstützt Sie auch in der Prüfung, ob die Forderung überhaupt rechtmäßig ist.

Freizeitunfälle rechtzeitig absichern

Die überwiegende Mehrheit der Unfälle geht auf Freizeitunfälle zurück, für die nach dem BeamtVG kein Anspruch gegenüber Ihrem Dienstherren besteht.

Eine Unfallversicherung ist daher ein wichtiger Baustein in der Absicherung ihres Einkommens. Denn sollte der Unfall bleibende Schäden nach sich ziehen und beispielsweise ein Umbau von Wohnung, Haus oder Fahrzeug notwendig werden, können schnell hohe Kosten entstehen, die weder durch Ihren Dienstherren noch die Beihilfe erstattet werden. 

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