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Referendar steht in der Sonne und lächelt

Beamtenanwärter und Referendare

Für einen gelungenen Einstieg

Sichere Karriere im Öffentlichen Dienst

Als Anwärter bezeichnet man in Deutschland jede Person, die sich im Vorbereitungsdienst des Öffentlichen Diensts befindet. Für jede dieser Laufbahnausbildungen gelten spezielle Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen. Anwärter sind Beamte auf Widerruf und werden nach Prüfung oder Abschluss ihres Studiums als Beamte auf Probe in ihren jeweiligen Wirkungsbereich übernommen.

Eine Laufbahnausbildung im mittleren Dienst dauert in der Regel zwei Jahre. Für den gehobenen Dienst wird sie als duales Studium an einer entsprechenden Fachhochschule für den Öffentlichen Dienst durchgeführt. 

Bei Beamten ist alles anders

Beamte unterliegen dem Besoldungsrecht, das heißt ihr Einkommen, der spätere Ruhestand und die Absicherung im Krankheitsfall sind anders geregelt als bei einem Angestellten der Privatwirtschaft. Deswegen gilt es bei einer umfassenden Absicherung alle diese Bereiche im Auge zu behalten, damit es nicht zu Versorgungslücken kommt.

Rundum-Schutz aus einer Hand

Wir kennen uns nicht nur bei der Krankenversicherung für Beamte bestens aus, wir bieten Ihnen den Rundum-Schutz private Krankenversicherung, Altersvorsorge und Existenzsicherung aus einer Hand. 

Unser Service für hessische Landesbeamte und Anwärter:

  • Die Nutzung der FAMK-Versichertenkarte: Sie müssen bei Arzt, Zahnarzt oder Apotheke nicht mehr in finanzielle Vorlage treten.
  •  Ihre ärztliche und zahnärztliche Behandlungen rechnen wir direkt mit der Kassen(zahn-)ärztlichen Vereinigung ab und übernehmen auch die Abwicklung mit der Beihilfe.  

Was sollten Sie als Anwärter versichern?

Beihilfe zu den Krankheitskosten

Ihr Dienstherr beteiligt sich über die Beihilfe direkt an Ihren Krankheitskosten. Zur Erklärung der Beihilfe: Das ist der Anteil, den Ihr Arbeitgeber an Ihren Krankheitskosten finanziert. In der Zeit als Anwärter in Hessen wird die reguläre Beihilfe um zusätzliche 20% aufgestockt. Diese Beihilfe unterteilt sich in drei Bereiche:

  • Ambulant (70%)
  • Stationär (85%) 
  • Zahnarzt (70%)

Je nachdem, ob es sich um einen (Zahn)Arztbesuch oder einen Krankenhausaufenthalt handelt, übernimmt die Beihilfe in Hessen entweder 70% oder 85% der Kosten. Die verbleibenden 30% bzw. 15% müssen Sie privat absichern (abhängig vom Familienstand).

Im Falle einer Versicherung außerhalb der FAMK bedeutet das konkret: Beim Arztbesuch erhalten Sie eine Privatrechnung, die Sie zunächst aus eigener Tasche und innerhalb einer Frist bezahlen müssen. Diese Rechnung reichen Sie sowohl bei Ihrer zuständigen Beihilfestelle als auch bei Ihrer privaten Krankenversicherung ein.

Als Mitglied der FAMK werden diese Kosten direkt mit uns abgewickelt. Eine Vorleistung durch Sie ist nicht notwendig. Um die Beihilfe kümmern wir uns.

Wie funktioniert die hessische Beamten-Beihilfe?

Bei der Beihilfe sieht der Prozess etwas anders aus. Hier reichen Sie nicht nur Ihre Rechnungen ein, sondern füllen dazu auch einen Beihilfeantrag aus. Außerdem bearbeitet die Beihilfestelle nur Rechnungen, die über 250 € liegen. Für Rechnungen unterhalb dieses Betrages heißt es erst mal sammeln. Diese können dann innerhalb einer bestimmten Frist (elf bzw. zwölf Monate ab Rechnungsdatum) extra nachgereicht werden. Wenn Sie die Frist verpassen, bleiben Sie auf diesen Kosten sitzen. 

Altersvorsorge: Ruhegehalt für Beamte

Neben der Beihilfe zu den Krankheitskosten hält das Beamtenrecht eine weitere Besonderheit in der Altersvorsorge parat. Auch hier übernimmt der Dienstherr keinen Anteil an den laufenden monatlichen Versicherungsbeiträgen.

Beamte erwerben im Laufe ihres Dienstes den Anspruch auf ein Ruhegehalt, das aus den laufenden Steuereinnahmen finanziert wird. Der Anspruch ist an die geleisteten Dienstjahre gekoppelt. Das bedeutet, je früher Sie aus dem aktiven Dienst ausscheiden, desto niedriger ist das Ruhegehalt. Scheiden Sie innerhalb der ersten Dienstjahre als Beamter auf Probe aus, besteht gegenüber dem Dienstherren noch kein Anspruch auf ein Ruhegehalt.

Frau joggt auf Brücke

Private Krankenversicherung für Anwärter & Referendare

Paar läuft gemeinsam am Stand

Pflegepflichtversicherung für Beamte

Mann und Frau sind im Garten und haben Spaß

Private Altersvorsorge der INTER

Dienstunfähigkeit ist nicht gleich Berufsunfähigkeit

Ihr Dienstherr möchte das Risiko einer Dienstunfähigkeit minimieren. Beamte müssen daher für ihren Beruf eine hohe gesundheitliche Eignung mitbringen. Je nachdem, ob Sie eine Verbeamtung bei Polizei, Feuerwehr oder als Lehrer anstreben, stellt Ihr Dienstherr unterschiedlich hohe Anforderungen an Gesundheit und Fitness.

Als Polizist unterliegen Sie den speziellen Anforderungen der PDV 300. Für den Feuerwehrbeamten gilt die G26 Arbeitsschutzverordnung für Atemschutzgeräteträger. Bei einem Polizisten kann eine signifikante Verschlechterung seiner Dioptrien zur Entlassung führen, während ein Lehrer vielleicht nur eine stärkere Brille benötigt, seinen Beruf sonst noch uneingeschränkt ausüben kann. Nun kommt der feine Unterschied zwischen Dienst- und Berufsunfähigkeit zum Tragen.

Frau blickt durch ein Fenster

Die Entscheidung des Dienstherren zählt

Das kann dazu führen, dass Sie nach Kriterien Ihres Arbeitgebers nicht mehr diensttauglich sind, nach denen Ihrer Versicherung aber schon. Als Beamtenanwärter haben Sie (erst mal) keinen Versorgungsanspruch gegenüber Ihrem Dienstherren. Diesen erwerben Sie erst nach einigen Dienstjahren. Der Abschluss einer speziellen Dienstunfähigkeitsversicherung ist aus diesem Grund sehr sinnvoll, denn hier gilt die Entscheidung Ihres Dienstherren. Und das bedeutet, stuft er Sie als dienstunfähig ein, gilt das auch für die Versicherung.


Schutz vor Regressansprüchen

Als Beamter im öffentlichen Dienst sind Sie über den Dienstherren gegen Haftungsansprüche bei Schäden versichert. Wenn bei einer Einsatzfahrt beispielsweise bei einem Unfall das Fahrzeug eines Dritten beschädigt wird, haften Sie dafür nicht privat. Geht aber eine teure Code-Karte oder ein Dienstlaptop verloren oder das Dienstfahrzeug wird falsch betankt, kann Ihr Dienstherr Sie dafür in Regress nehmen. 

Grundlagen für eine Regressforderung ergeben sich nicht nur aus dem jeweiligen Landesgesetzen, sondern auch aus dem Bundesbeamtengesetz. Je nachdem, welcher Schaden entstanden ist, kann das ganz schön teuer werden.

Die kombinierte Privat- und Amtshaftpflicht trägt diesem Risiko Rechnung und unterstützt Sie auch bei der Klärung, ob dem Schaden eine grobe Fahrlässigkeit zugrunde liegt oder nicht. 

Physiotherapeut behandelt Patient auf Liege

Dienstunfähigkeit für Beamtenanwärter

Lächelnde Frau mit Sporttasche

Kombinierte Privat- und Amtshaftpflicht