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Welche Vorteile bietet die Abrechnung über die FAMK-Karte?

Wir sind als privater Krankenversicherer Vertragspartner der Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigung Hessen. Das ermöglicht eine zentrale Abrechnung, wie Sie diese aus der gesetzlichen Krankenversicherung kennen. Sie legen bei Behandlungsbeginn Ihre Versichertenkarte der FAMK vor und müssen sich nicht um die weitere Abrechnung kümmern. Bei Rezepten zahlen Sie keine Zuzahlungsgebühr, dies betrifft auch Hilfsmittel sowie physiotherapeutische Maßnahmen oder Medikamente.

Sollte Ihre Versichertenkarte in einer Arztpraxis nicht einlesbar sein oder mit dem Hinweis "Karte nicht mehr gültig" abgelehnt werden, sind wir mit einer manuellen Erfassung der Daten durch die Arztpraxis einverstanden. Voraussetzung dafür ist, dass das angegebene Gültigkeitsdatum der Karte noch nicht abgelaufen ist.

Nein, wir übernehmen sowohl die Vorfinanzierung Ihrer Krankheitskosten als auch die Abwicklung mit der hessischen Beihilfestelle. Dazu stellen wir Ihnen den entsprechenden Beihilfeantrag zur Verfügung. Sie müssen nur noch unterzeichnen und uns bevollmächtigen, das Beihilfeverfahren für Sie durchzuführen. 

Hinweis: Bitte reichen Sie Rechnungen für privat abgerechnete Leistungen spätestens 9 Monate nach Rechnungsdatum bei uns ein. Für verspätet eingereichte Belege kann eine Abwicklung der Beihilfe u.U. nicht mehr vorgenommen werden. Dies ist eine Vorgabe der Beihilfestelle, nicht der FAMK.

Nein, leider sind Arzneimittel/ Hilfsmittel/ physiotherapeutische Heilbehandlungen ohne eine ärztliche Verordnung oder ein Rezept nicht erstattungsfähig. 

Wir von der FAMK orientieren uns am Beihilferecht und übernehmen nur die Leistungen, die als medizinisch notwendig anerkannt sind. Eine Übernahme von IGeL-Leistungen durch uns ist möglich, wenn eine medizinische Notwendigkeit durch Ihren Arzt bescheinigt wird.

Ja. Es müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Am besten rufen Sie uns an, damit wir klären können, ob diese erfüllt sind.

Ja, bitte senden Sie uns den Nachweis Ihrer letzten Versicherung innerhalb von sechs Wochen nach Beginn der Versicherung bei uns zu. Gerne auch per E-Mail. Wird die Vorversicherung nicht nachgewiesen, ist ein gesetzlich festgelegter Prämienzuschlag zu entrichten.

In diesem Fall rechnet der Arzt mit Ihnen über eine Privatrechnung ab, für die er sein Honorar gemäß der GOÄ oder GOZ in der Höhe selbst bestimmen kann. Bei der Erstattung durch uns (und auch durch die Beihilfe) werden dann vergleichbare Sätze aus der GOÄ bzw. GOZ herangezogen, denn die Höhe der Gebührensätze sind mit den Kassenärztlichen Vereinigungen per Vertrag vereinbart. Daraus kann leider im Endeffekt eine Differenz zum Rechnungsbetrag entstehen, die weder wir noch die Beihilfe erstatten können und dürfen.

Als Mitglied der FAMK sind Sie privat versichert. Die FAMK nimmt zwar am Abrechnungssystem der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) teil. Dies jedoch zu besonderen Abrechnungssätzen. 

Die Anmeldung beim Arzt erfolgt als Privatpatient. Sie sind nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, auch wenn die Abrechnung mit dem Arzt über das GKV-System läuft.

Für die Abwicklung der ambulanten Behandlung ist grundsätzlich KEIN privatärztlicher Behandlungsvertrag notwendig. Mit der Annahme der KV-Karte durch den (Zahn)Arzt werden die zwischen uns und der Kassen(zahn-)ärztlichen Vereinigung abgeschlossenen Behandlungsverträge als verbindlich anerkannt und akzeptiert. Der Arzt muss also keine Privatrechnung stellen oder nochmal einen Behandlungsvertrag mit Ihnen direkt abschließen.

Nimmt ein Arzt oder Zahnarzt nicht am Abrechnungssystem der Kassen(zahn-)ärztliche Vereinigung teil, müssen Sie die ausgestellte Rechnung zunächst privat bezahlen. Danach können Sie die Rechnung zur Erstattung bei der FAMK einreichen. Für die Tarifleistung durch uns gelten die in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) geregelten (verminderten) Steigerungsfaktoren der GOÄ. (s. hierzu das Musterschreiben in der Rubrik „Mitgliederinfos“)

Ein klares "Nein". 

Durch unseren Vertrag mit der Kassen(zahn-)ärztlichen Vereinigung erfolgt die Abrechnung zwischen FAMK und Arzt über die Gebührensysteme der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Für uns gelten jedoch NICHT die gebührenrechtlichen Budgetgrundsätze sowie die Regelungen zur Wirtschaftlichkeit, wie sie in der GKV gelten.

Unsere Vergütung für die (Zahn)Ärzte sind höher als die Gebührensätze der gesetzlichen Krankenkassen. Sie sind vergleichbar mit privatversicherten Patienten.

Eine Abrechnung über die KV-Karte durch den Arzt kann nicht „erzwungen“ werden. Die Annahme der Abrechnung über die KV-Karte durch die Praxis ist freiwillig.

Informieren Sie Ihren Arzt jedoch darüber, dass im Falle einer Privatabrechnung die verminderten Steigerungsfaktoren der GOÄ zu beachten sind. Gerne können Sie ihn das entsprechende Musterschreiben auf unserer Website (Rubrik „Mitgliederinfos“) verweisen.

Abhängig von der durchgeführten Behandlung kann es vorkommen, dass eine Leistung nicht über die KV-Karte abgerechnet werden kann. Hierüber muss Sie Ihr Arzt im Vorfeld der durchgeführten Behandlung aufklären.

Gerne prüfen wir für Sie die Erstattungsfähigkeit der dort aufgeführten Positionen. Sollte eine Doppelabrechnung erfolgt sein (Karte und privat), informieren wir Sie hierüber. Sie können dann die Privatrechnung zurückweisen.

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Unsere Mitarbeiter nehmen sich gerne Zeit für Sie und gehen auf alle Ihre Fragen individuell ein. 

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